Mitglieder der SG Rethen wurden bei der Kreisdelegiertentagung geehrt

Wolle-wir-sind-stolz-auf-Dich_1Einigen Mitgliedern der Schützengesellschaft Rethen wurden bei der Kreisdelegiertentagung besondere Ehrungen zuteil.

Waltraud Hupe erhielt die Goldene Ehrennadel des Kreisverbandes für besondere Verdienste um das Schützenwesen. Jürgen Paduch und Hardy Klein erhielten diese Ehrung in Silber.

Eine besondere Ehrung erhielt der Schieß- sportleiter Wolfgang Hampel. Er wurde vom Landesverband zum Oberschießsportleiter er- nannt. Das ist eine Ehrung für Wolfgang Hampels außergewöhnlichen unermüdlichen Einsatz im Schießsportbetrieb.

Herzlichen Glückwunsch dazu!

Das Foto zeigt Wolfgang Hampel mit Urkunde neben seinem Schützenbruder, Sportwart Peter Rattay.

Freundschaftswettkampf 2014

Wettkampf der Rethener Schützengesellschaft gegen die Feuerwehr Rethen

 

ffw_und_sg_rethen_vor_wacheSeit vielen Jahren ist es in Rethen gute Tradition, dass die Kameraden der Feuerwehr Rethen das Schützenfest der Rethener mit begleiten. In diesem Jahr wurde sogar gemeinsam Jubiläum gefeiert.

Die Schützen gibt es seit 111 Jahren in Rethen, die Feuerwehr wurde vor 112 Jahren gegründet. Am Schützenfestmontag begleiteten die Feuerwehrkameraden, mittlerweile sogar mit Verstärkung aus Luxemburg das „Scheibenaustragen”. Hierbei werden den jeweiligen Königen ihre Schützenscheiben überreicht. Bei dem Marsch durch den Ort und auch bei den Königen selbst passieren die ein oder anderen (geplanten oder ungeplanten) Missgeschicke, die der Hauptmann der Schützen, Sportleiter Wolfgang Hampel, je nach Grad des Fehlverhaltens mit einer gelben oder roten Karte ahndet, die am Abend in bare Münze gezahlt werden muss.

Von diesem Geld wird der Wettstreit finanziert, der nun am 04. Oktober – in diesem Jahr im Schützenhaus Rethen, ab 15:00 Uhr – abgehalten wird. Die Schützen treten gegen die Feuerwehrkameraden in verschiedenen, mehr oder minder ernsten Wettkämpfen an. Der Sieger des Tages darf die große, liebevoll restaurierte Holzscheibe für 1 Jahr sein eigen nennen und damit sein „Heim” schmücken.

Zur Teilnahme eingeladen sind alle Rethener Schützen und Feuerwehrkameraden, auch die, die beim Schützenfest nicht dabei sein konnten. Selbstverständlich ist auch für Speis und Trank gesorgt. Der gesellschaftliche Teil des Miteinanders soll nicht zu kurz kommen.

Papenburg Tour 2012

Die Schützengesellschaft Rethen war mal wieder auf großer Fahrt

 


Am Samstag ging es mit einem Doppeldeckerbus für 70 Mitglieder und Freunde nach Papenburg zur Meyerwerft.

Nach einem leckeren Mittagessen ging es für 2 Stunden mit einer geführten Besichtigungstour durch die Werft. Nachdem die Historie des Schiffsbaus und insbesondere der im Familienbesitz befindlichen Meyerwerft anschaulich erläutert wurde, ging es auf Entdeckertour durch die Hallen der Werft in der ein großer Luxusliner im Dock liegt.

Der Vortag des Werftmitarbeiters ließ manchen schon eine Traumreise planen. Im Anschluss fand noch eine kleine Stadtrundfahrt durch Papenburg statt, bevor die Heimfahrt angetreten wurde. Alle waren sich einig, dass es eine gelungene und bestens organisierte Fahrt war.

Die Fotos zeigen den Beginn der Besichtigungstour im Besucherzentrum, das Dock mit dem im Bau befindlichen Luxusliner und die Aida-erprobten „Aida-Diven” Petra Taubert, Birgit Mayer, Hiltrud Schröder und Gaby Beck.

 

 

 

 

 

Kerstin Wollenweber
Pressewartin der SG Rethen


tour_papenburg_1
tour_papenburg_3
tour_papenburg_2


Unser Schützenhaus

Vor 32 Jahren ging der langersehnte Wunsch, ein eigenes Schützenhaus zu besitzen, in Erfüllung, am 15. Oktober 1983 konnte Einweihung gefeiert werden. Am Tag der Einweihung waren alle Anstrengungen und Hürden während der Bauphase vergessen.

Nach etlichen Verhandlungen mit der Stadt Laatzen konnte der damalige Bürgermeister Horst Lecke auf dem Schützenfest 1981 die Grundstücksurkunde von der Stadt Laatzen übergeben. Nun konnte mit der Planung begonnen werden. Unser langjähriges Mitglied Rolf Constabel erklärte sich bereit, die Zeichnungen und Bauanträge zu übernehmen.

Am 10.10.1981 um 10:10 Uhr wurde unter dem Motto „erster Spatenstich” mit den Arbeiten begonnen. Es wurde der Kabelgraben geschachtet und eine Pumpe gerammt. Es gelang uns aber erst im dritten Versuch ans Wasser zu kommen.

Der Bauantrag wurde im Januar 1982 gestellt, die Genehmigung im August 1982 erteilt. Im Januar 1982 fanden dann erste Gespräche mit dem damaligen Bauunternehmer Otto Sabellek über das Bauvorhaben statt. Dieser erklärte sich sofort bereit, uns bei dem Bauvorhaben zu unterstützen. Wenn wir diese Unterstützung nicht gehabt hätten, wäre der Bau in der kurzen Zeit nicht zu bewältigen gewesen.

Die anstehenden Erdarbeiten wurden von der damaligen Zuckerfabrik übernommen. So konnten wir schon am 21. August 1982 das Ringfundament gießen.

Nachdem das Ringfundament aufgemauert und der Innenraum angefüllt wurde, stand nun die Grundplatte an. Nach langen Überlegungen kamen wir zu dem Entschluss, die Grundplatte von Hand zu schütten. Am 11. September 1982 um 6:00 Uhr wurde mit der Platte begonnen. Mit 3 Betonmischern und 8 Schiebkarren ging es ans Werk und
18 Schützen sowie mit der Hilfe von 11 Feuerwehrkameraden wurde diese Hürde genommen und um 13:00 Uhr war die Platte fertig.

Pünktlich um 16:00 Uhr fand die Grundsteinlegung statt, die in einem würdigen Rahmen verlief.

  • Das Grundstück

Nun konnte mit dem Rohbau begonnen werden. Dank des Wetters und finanzieller Unterstützung des Festwirtes Horst Liewert konnte dieser in relativ kurzer Zeit fertig gestellt werden.

Nachdem die Statik fertig war, konnte mit dem Dach begonnen werden. Hierzu konnte Rudi Taubert einige Arbeitskollegen motivieren, die mit Ihm die Nagelbinder anfertigten und sie am 6. November aufstellten. Die Zimmerleute sollten für Ihr kostenlose Arbeit einen Briefumschlag als Richtgeld erhalten, aber sie gaben den Umschlag als Spende wieder zurück. Das Bier zum Richtfest war eine Spende der damaligen Wülfeler Brauerei, der Imbiss wurde von den Fleischereien Seelmeyer und Funke sowie von den Schützenschwestern gespendet. Im Nachhinein wurde von einem gelungenem Richtfest gesprochen.

Der damalige Vorsitzende des Schützenvereins Laatzen Gustav Blenk lies einige Spender auf einer Serviette unterschreiben. Diese Spenden kamen uns zur Einweihung zu Gute. Nachdem das Dach gerichtet war, sollte der Bau nun auch Winterfest gemacht werden. Die Dachplatten wurden bestellt und an zwei Wochenenden war das Dach gedeckt. Es war dann in der Zeitung zu lesen „Rethener Schützen machen ihr Schützenhaus Winterfest”. Daraufhin meldete sich Tischlermeister Heinz Krüger, er habe den Artikel gelesen und ist der Meinung zu einem winterfesten Bau gehören auch Fenster und Türen. Gesagt getan, in den nächsten Tagen waren Fenster und Türen eingesetzt.

Nun konnte der Innenausbau beginnen. Die Alt-Anlage wurde von Horst Wilhelm, die Firma Anke hatte ein Teil der Malerarbeiten übernommen und die Zuckerfabrik übernahm die Fertigung der Fensterklappen

Endlich ging es der Fertigstellung entgegen, aber es fehlte noch die Inneneinrichtung. Die elektrischen Schießstände wurden von Schützenschwestern und Schützenbrüdern, die Pokalschränke von der Firma Möbel-Grein gestiftet.

Das Mobiliar für den Aufenthaltsraum wurde von der Wülfeler Brauerei übernommen. Am 15. Oktober 1983 konnten wir die langersehnte Einweihung feiern, die in einem würdigen Rahmen verlief.

Nach einiger Zeit wurde festgestellt, das der Platz für Lagerraum zu klein war. Es wurde 1984 eine Fertiggarage angeschafft, nach einiger Zeit die zweite und es wurde vor kurzer Zeit noch ein Lagerraum an die erste Garage angebaut.

Nachdem die Bürokratie auch an uns nicht vorüber ging, wurde das Platzangebot wieder zu klein und es wurde noch ein Anbau mit einen Büroraum, einem Sitzungsraum und einem Umkleideraum erstellt, der dann 1996 eingeweiht wurde.

 

Und 30 Jahre später sah es so aus:

  • Gedenkstein für Friedrich Borsum

Stintfahrt 2004

Eine Stintfahrt die war lustig, eine Stintfahrt die war schön!!!!!!

 

Der 1. Vorsitzende hatte gerufen und 91 Schützen und Gäste kamen am 04.04.04, um zum Stintessen nach Fliegenberg in den Gasthof von Deyn zu fahren.
Busse
Um 10:00 Uhr hatten sich die Teilnehmer am Schützenhaus eingefunden, um in Richtung
Fliegenberg zu fahren. Die Busse starteten pünktlich, versehen mit reichlich flüssigem Proviant.

Selbstverständlich hielt sich unser Busfahrer auch an seine Dienstvorschriften und legte einen Zwischenstop an der Raststätte Brunautal ein. Hier wurde von einem “Maggi-Vertreter” aus Maggi Flaschen Hochprozentiges, sowie Appetithäppchen serviert.

Dadurch kamen wir natürlich in recht guter Stimmung gegen 13:00 Uhr in Fliegenberg an, wo wir – wie in vergangenen Jahren – vom Wirt persönlich mit den „Lustigen Hannoveranern” begrüßt wurden.
Stintgericht
Wir hatten noch nicht ganz Platz genommen, als auch schon die ersten und letzten Stinte auf den Tischen landeten. Denn wir hatten buchstäblich den letzten Tag erwischt, an dem Stinte serviert wurden. Trotzdem landeten reichlich der kleinen köstlichen Tierchen auf den Tellern und dann in unseren Mägen. Da die Stinte ja in Speck gebraten werden, mussten auch hier „Verteiler” herhalten, um den Magen zu entlasten.

Aber auch für die Gäste, die keinen Fisch mochten, war in Form eines reichhaltigen Buffets
gesorgt. Es kam also jeder auf seine Kosten.

Nach einem Verdauungsspaziergang an der Elbe machten wir uns gegen 16:00 Uhr wieder auf den Weg in Richtung Schützenhaus, wo wir gegen 18:30 Uhr ankamen und mit Bockwürstchen  begrüßt wurden. Gegen 21:00 Uhr gingen alle nach einem schönen Tag auseinander.

Vogelschießen 2004

Wir hatten im Vorstand beschlossen, in diesem Jahr das Wintervergnügen ausfallen zu lassen, weil wir der Meinung waren, dass das Jahr 2003 mit unserem Jubiläums-Ball nicht zu toppen sei.

Aber einen Winterkönig wollten wir trotzdem ausschießen. Als Termin war der 14.02.04 vorgesehen. Pünktlich 14:05 Uhr Mitteleuropäischer Winterzeit begannen wir, den Vogel auseinanderzunehmen.

Vogel2004Nach 19 Schuss fiel der Apfel Herbert Hanusa zum Opfer
Nach 21 Schuss das Zepter Michael Brunke
Nach 46 Schuss die linke Kralle Klaus-Dieter Heimann
Nach 13 Schuss die rechte Kralle Jürgen Walter Osiewacz
Nach 55 Schuss der linke Flügel ebenfalls Jürgen Walter Osiewacz
Nach 50 Schuss der rechte Flügel Werner Borsum
Nach 12 Schuss die Krone Inge Taubert
Nach 95 Schuss Herbert Hanusa wurde Schwanzkönig
Nach 78 Schuss der Kopf Petra Thiele

und nach 388 Schuss – es hing nur noch der Rumpf – legten wir eine Pause ein um uns erst einmal mit dem von Siggi Schröder zubereiteten Essen zu stärken.

Nach dem hervorragenden Mahl wollten alle anwesenden Teilnehmer noch einen Schuss abgeben, um Winterkönig zu werden. Doch nach nur 3 Schuss lag der Rumpf am Boden und unser diesjähriger Winterkönig hieß Achim Braun.

Danach fand die Ehrung der Schützen statt, die die einzelnen Teile abgeschossen hatten.

Ellen Lutterbach erhielt noch die Friedrich-Reinecke-Gedächtnis-Kette und Inge Taubert den Gilde-Pokal.

Danach saß oder stand man noch manche Stunde in gemütlicher Runde zusammen.

100-jähriges Bestehen

 

Festakt anlässlich des 100-jährigen Bestehens der
Schüt
zengesellschaft Rethen am 30. August 2003


Das Schützenhaus platzte an diesem Abend aus allen Nähten. Ca. 200 Gäste hatten den Weg in die Koldinger Straße gefunden um der Schützengesellschaft zu ihrem 100. Geburtstag zu gratulieren.

Der 1. Vorsitzende, Werner Borsum, konnte Gäste aus Politik und Wirtschaft, sowie Vertreter der Verbände, örtlicher und befreundeter Vereine, und viele Mitglieder begrüßen.

Neben vielen guten Wünschen überbrachten die Gäste Präsente in vielerlei Form. Zu erwähnen wären:

• Die Sportlerplakette des Bundespräsidenten, die von der stellvertr. Regionspräsidentin Hoffmann-Pilgrim mit Grüßen der Region überreicht wurde.

• Vom Nds. Sportschützenverband überreichte Landesdamenleiterin Ursel Marquordt ein Fahnenbanner, sowie die Medaille des Deutschen Schützenbundes.

• Manfred Rennebohm, Präsident des Sportschützenverbandes Hildesheim-Marienburg überreichte den Ehrenteller des Kreisverbandes und zeichnete Werner Borsum, der seit 1964 dem Vorstand der SG Rethen in verschiedenen Funktionen angehört (seit 1984 als 1. Vorsitzender) sowie von 1984 bis 1993 Vizepräsident im Präsidium des Sportschützenverbandes war, mit dem Kreisehrenkreuz aus.

Als Vertreter des Sportkreises Hannover-Land ehrte Herr Baxmann Helmut Jürges, Dieter Leonhardt, Walter Malecha, Klaus Munke, Herbert Pretzel, Rudolf Taubert und Karl-Heinz Wulf für über 50jährige Vereinszugehörigkeit.

Karl Kellner vom SV Uetze überreichte ein 100 Jahre altes Gewehr, das nachweislich im Juli 1903 in einer französischen Waffenfabrik gebaut wurde.

Wolfgang Gutekunst hatte sich etwas ganz Besonderes einfallen lassen. Er überreichte eine handbemalte Jubiläumsscheibe, auf der das Wappen der ehemaligen Zuckerfabrik Rethen zu sehen ist. Die Scheibe soll unter den Schützen ausgeschossen werden.

Rolf Constabel, Horst Lecke und Karl-Heinz Wulf haben an die Jugend gedacht. Sie haben eine Wanderkette anfertigen lassen, die vom jeweiligen 1. Vorsitzenden der SG Rethen bei den Jahreshauptversammlungen und den Schützenfesten zu tragen ist. Bei Nichteinhaltung dieser Anordnung sind 20,00 EURO in die Jugendkasse zu zahlen.

Aber auch an die Frau des 1. Vorsitzenden haben die Drei gedacht. Denn ohne das Verständnis seiner Frau Marianne wäre sein ständiges Wirken für die Schützengesellschaft
nicht möglich.

Karl-Heinz Wulf überreichte Marianne Borsum einen Blumenstrauß.

Es war eine gelunge Veranstaltung.


0830001108300016083000220830002908300051083000570830006208300071


Unser Ehrensportleiter Karl-Heinz Wulf (†) wurde im Jahr 2003 vielfach geehrt!

Karl-Hein-WulfUnser ehemaliger Ehrensportleiter Karl-Heinz Wulf wurde im Jahr 2003 vielfach geehrt!

Verliehen wurden Karl-Heinz Wulf:

Das Goldene Ehrenkreuz des Deutschen Schützen Bundes für besondere Verdienste um das deutsche Schützenwesen.

Wiesbaden, 22.07.2003

Urkunde für besondere Verdienste
um das deutsche Schützenwesen, insbesondere im Niedersächsischen
Sportschützenverband e. V.

Die Präsidentenplakette in Gold
des NSSV für langjährige Mitarbeit als Kampfrichter bei den Landesverbandsmeisterschaften.

Die Schützengesellschaft Rethen gedenkt Karl-Heinz Wulf, der im Oktober 2004
verstarb.

1 4 5 6