Schützenfest 2004

 

Berücksichtigt werden mussten mehrere Aspekte (Ferien, Einschulung, steht das gewünschte Zelt zur Verfügung, zu spät im Jahr darf es auch nicht stattfinden, dann wird es Abends zu kalt. Hinzu kam, dass der Montag entfiel, da die Schausteller wegen mangelnder Besucherzahlen bereits Sonntag das Zelt schliessen wollten. Unser Katerfrühstück vor dem Scheibenaufhängen? Was sollte mit dem Feuerwerk werden, das immer Montag Abend abgebrannt wurde?

Lange wurde im Vorstand diskutiert und wir sind der Meinung, dass das, was unter dem Strich herausgekommen ist, Zuspruch gefunden hat.

Freitag haben wir, wie alljährlich, mit der Ortsbürgermeisterin

Squaredance

Die Small Town Line Dancers aus Pattensen

und Rethener Bürgern der Gefallenen beider Weltkriege gedacht. Anmerken möchte ich, dass Co-Hauptmann Andreas Elligsen, Hauptmann Wolfgang Hampel hervorragend vertreten hat. Anschliessend marschierten Vertreter des Ortsrates, Schützen und Feuerwehr in die von der Verwaltung neu errichtete Arena (sprich Festplatz) Hier spielte zunächst der Musikzug Klein Förste einige Musikstücke. Danach unterhielten die „Small Town Line Dancers” aus Pattensen mit amerikanischen Volkstänzen das Publikum. Die Darbietung kam gut an. Als dann Mannes Disco-Musik erklang, hielt es die Wenigsten auf ihren Plätzen. Die ganz Unermüdlichen haben bis 2:00 Uhr Uhr Morgens das Tanzbein geschwungen. Auch der „Alte Holz Michel”
war nicht klein zu kriegen. Um 22:00 Uhr „strömten” dann die Besucher aus dem Zelt, um sich das Feuerwerk anzusehen. Hier gab es im Vorhinein etliche Diskussionen mit der Stadt, sodass wir nur ein Bodenfeuerwerk abbrennen durften.

Zu bemerken sei, dass selbst im Jubiläums-Jahr das Zelt am Freitag abend nicht so voll war, wie in diesem Jahr.

Samstag, 2. Tag Schützenfest 2004

– begann mit dem Kinderschießen, der Kinderbelustigung und der Kaffeetafel. Während an Angleika-Rohdeder Schießbude unter Leitung von Peter Rattay und R.v. Hermanni der Kinder- und Knabenkönig ermittelt wurde, hatten Sandra Hoffmann und Silke Spiewak Rethener Kinder zur Kinderbelustigung eingeladen. Hier hatten sich auch über 10jährige eingefunden. Sie machten selbst beim Sackhüpfen mit, um an die begehrten Chips für den Autoscoter zu gelangen. Zur gleichen Zeit fand auf der anderen Seite des Zeltes die Kaffeetafel für die älteren Rethener Bürger statt. Die Organisatoren freuten sich über zahlreiche Besucher.

18:30 Uhr Antreten im Festzelt. Hier standen Ehrungen für Kinderköniginlangjährige Mitglieder, Verleihung des Orts- und Firmenpokals, sowie die Königsproklamation auf dem Programm. Eröffnet wurde das Schützenfest 2004 von unserer Schützenschwester und stellvertretenden Bürgermeisterin Angelika Rohde. Im Anschluss ehrte der 1. Vorsitzende Werner Borsum langjährige Vereinsmitglieder. Danach hatten Co-Sportleiter Andreas
Vorstand-BürgermeisterinElligsen und seine Beisitzer Peter Rattay und Michael Brunke alle Hände voll zu tun, um die diesjährigen Könige zu proklamieren und Ketten und Pokale an den Mann bzw. die Frau zu bringen.Könige

 

Ab 20:00 Uhr spielten die Cellos. Und damit füllte sich, wenn auch langsam, das Zelt. Aber um 2:00 Uhr war Zapfenstreich.

Sonntag, 3. Tag Schützenfest 2004

– Der Tag begann besinnlich mit dem Zeltgottesdienst. Kirchenvorstand Gerhard Langner und Gunnar Ahlborn, die die Rethener Pastorin vertreten haben, hatten sich große Mühe gemacht, um die Predigt interessant zu gestalten.

Ausmarsch4Ausmarsch1Danach wurde es lauter, denn die ersten Gäste trafen zum Festessen ein. Werner Borsum konnte Landtagspräsident Jürgen Gansäuer und viele andere Gäste begrüßen. Das Festessen servierte der Party-Service Beegen. Es hat allen hervorragend geschmeckt und vom Dessert hätte mancher gern einen Nachschlag gehabt.

 

Ausmarsch3Ab 15:00 Uhr marschierten wir dann mit unseren Gästen durch den Ort. Nach dem Ausmarsch präsentierten sich die Kapellen Ausmarsch2noch einmal im Festzelt, bevor ab 19:00 Uhr die
EhrenmalCellos zum Tanz aufspielten. Aber auch dieser Tag endete um 23:00 Uhr.

 

 

Montag, 4. Tag Schützenfest 2004

scheiben1Katerfrühstück und Scheibenaufhängen. Es war alles im Schützenhaus vorbereitet. Unsere Köche hatten schon am Samstag alles vorbereitet und ich muß sagen, es hat hervorragend geklappt.

scheiben2Matjes mit Pellkartoffeln war ein Genuß. Danach ging es zu den Königen. Bis wir wieder im Schützenhaus ankamen hat Wolfgang Hampel, der wieder das Zepter – sprich die Trillerpfeife übernommen hatte, etliche rote und gelbe Karten vergeben. scheiben3Selbst die Damen wurden für ihr Geschnattere – wie der Hauptmann sich ausdrückte – mit einer roten Karte bedacht.

scheiben4Der Abend klang bei Bratwurst und Lüttgen Lagen aus. Aber das, was wir uns erhofft
hatten, viele Rethener im und am Schützenhaus begrüßen zu können, traf leider nicht ein.
Es hatten sich wenige verirrt. Bleibt uns die Hoffnung aufs kommende Schützenfest im
nächsten Jahr.

 

Dienstag, 5. Tag Schützenfest 2004 (Bruchmeistergedenktag)

bruchmeister1Ich kann mir vorstellen, dass es den Herren immer schwerer wird, ein passendes Transportmittel zu finden. Und trotzdem ließen sie sich wieder etwas Besonderes einfallen. Sie kamen im Doppeldeckerbus an. Nachdem sie schon winkend durch Hannovers Innenstadt gefahren waren, mußten sie in Grasdorf Am Kamp das Winken kurzfristig einstellen und die Köpfe einziehen, da die Brücke nur vier Meter hoch ist und der Bus 3,95 Meter. Ihrer Aufgabe, der Portemonnaie-Wäsche in der Bruchriede (sprich bruchmeister2Beeke) mit anschließendem Frühstück kamen sie selbstverständlich gern nach und nahmen auch die nassen Füße in Kauf. bruchmeister3Die leeren Börsen trieben in Richtung Laatzen,
das verbliebene Geld blieb in Rethen.

bruchmeister4  Jetzt haben sie wieder 365 Tage Zeit, um sich wieder etwas Besonderes einfallen zu lassen.