Damentag am 04.09.2004

Bereits seit 3 Jahren unternehmen die GruppenfotoSchützenschwestern der SG Rethen an ihrem
Damentag Städtetouren. In diesem Jahr war eine Fahrt zu den Bremer Stadtmusikanten
geplant.

31 Schützenschwestern hatten sich angemeldet, für 31 Schützenschwestern waren die Fahrkarten besorgt und mit 31 Lunchpaketen stand die Organisatorin am 04.09. morgens am Bahnhof. Die Lunchpakete wWeserpromenadeurden verteilt – ja, und dann fehlte eins. Wir gingen noch einmal die Anmeldeliste durch und mußten feststellen, dass sich ein Blinderpassagier eingeschlichen hatte. Von diesem kamen dann allerlei Entschuldigungen wie – du hast mir doch eine Einladung geschickt, ich habe nicht gelesen, dass ich mich anmelden sollte, wo hat das denn gestanden.Pause

Wir bestiegen also mit unseren Schwarzfahrern – einen hatten wir sowieso – den Zug in Richtung Hannover und von dort weiter in Richtung Bremen. Es waren alle informiert, bei Erschei nen eines Kontrolleurs mußten zwei zur Toilette zu gehen oder hatten in der Raucherecke zu verschwinden. Zum Glück hatte der Kontrolleur Mittagspause.In Bremen angekommen liefen wir zunächst in Richtung Weserpromenade, wo uns das bunte Treiben eines Flohmarktes und Freimarktatmosphäre erwartete. Im Schatten uralter Bäume ruhten wir uns von den Strapazen der Bahnfahrt bei Bratwurst und Sommerwein, was immer das war, geschmeckt hat er trotzdem, aus, bevor wir uns mit der Stadtführerin trafen, die uns anschaulich und mit viel Liebe zum Detail über ihre Heimatstadt berichtete.Wir liefen mit ihr durch die historische Altstadt wie den Schnoor, die Böttchergasse, wo wir in den Genuß des Glockenspiels kamen, den Marktplatz mit dem 60Schnoor0 Jahre altem Rathaus, dem Roland und den Bremer Stadtmusikanten (inzwischen als Weltkulturerbe der UNESCO anerkannt). Einer Sage zufolge gehen bei jedem, der mit beiden Händen die Vorderbeine des Esels berührt, Wünsche in Erfüllung. Nachdem jeder von uns die Vorderbeine des Esels berührt hatte, ging es wieder in Richtung Heimat. Zum Glück hat der Kontrolleur auf der Fahrt von Bremen nach Hannover nicht gezählt,     Stadtmusikantenwieviel wir waren. Pünktlich kamen wir gegen 18:30 Uhr in Rethen an und wurden schon beim Aussteigen von dem Duft der von Gerd Mayer gegrillten Würstchen begrüßt. Wir haben dann noch – die Bremenfahrer und die Seniorinnen Irmgard Borsum, Lina Klose, Johanna Schlamilch und Hanna Nagel, die sich Abends dazugesellt hatten – zusammengesessen und von alten Zeiten und Bremen – ist wirklich eine große Stadt , ob wirklich alle Leute etwas geben, mag dahingestellt sein – erzählt.

Von allen konnte man hören, es war ein schöner Tag.