Schützenfest Rethen 2016

Schützenfest Rethen 2016 – ein Fest der Superlative

 

Ein ganzes Jahr hatten wir darauf hingearbeitet, vorbereitet und uns angestrengt, gute Ergebnisse zu erzielen. Am 05.08. war es endlich soweit, das langersehnte Schützenfest fand statt.

Am Freitag trafen wir uns auf dem Markplatz, um anschließend zum Ehrenmal  zur Kranzniederlegung zu gehen. Begleitet wurden wir von Rethenern Bürgern, die sich jedes Jahr genauso auf das Fest freuen wie wir.

Nach dem festlichen Akt marschierten wir zum Festplatz, wo das Schützenfest offiziell durch einen Böllerschuss eröffnet wurde. Eine Aufgabe, die Jürgen Paduch jedes Jahr gerne wahrnimmt.

Gespannt warteten wir auf die Bekanntgabe des neuen Bürgerkönigs und des Gewinners der Ratskette. Alle Schützen waren vollkommen überrascht, als das Ergebnis der Bürgerkönigin bekannt gegeben wurde. Yvonne Weber hatte alle Erwartungen übertroffen. Die Ratskette ging an Siggi Schröder.

Als endlich das Fass angestochen wurde, ging es zum gemütlichen Teil des Abends über. Es war eine Bombenstimmung im Zelt, die ohne die Feuerwehr wohl kaum erreicht worden wäre.
Sonntagmittag versammelten sich alle Gruppen, die am Ausmarsch teilnahmen. Geleitet von den Königen und begleitet von vielen Rethener Bürgern maschierten die Schützen, die Feuerwehr und die Sportgruppen durch den Ort. Mehrere Musikkapellen sorgten für gute Stimmung und tolle Musik.Das Wetter spielte diesmal mit und der matschige Schützenplatz hatte sich wieder in einen begehbaren Festplatz verwandelt.

Dann kam der erholsame Teil des Tages. Hinter dem Festzelt hatten die Schützen ihre Stühle in die Sonne gestellt und genossen die Ruhe. Allmählich machten sich die Füße bemerkbar und ein Sitzplatz war eine wahre Wohltat. Auch diesmal sorgten natürlich

alle dafür, dass die lütjen Lagen nicht schlecht wurden und das Bier nicht abstand. Wohlweißlich, dass der nächste Tag wieder sehr anstrengend werden würde, verabschiedeten sich die meisten Schützen schon recht früh.

 

Montag, Tag der neuen Könige. Nach einem leckeren Katerfrühstück mit Matjes ging es zum Scheibenaufhängen. Wolfgang wurde völlig davon überrumpelt, dass beim Marsch auf seinem Hof Halt gemacht wurde und die Feuerwehr eine alte Tradition wiederaufleben ließ – Portmonee auswaschen! In einer kleinen Plastikwanne mussten die Bruchmeister, natürlich in Frack und Zylinder,  ihre Portmonees auswaschen. Wolfgang war total überrumpelt und hat sich wahnsinnig gefreut.

 

Anschließend ging es zu Waltraut und dann zur Feuerwehr. Dort hatte Yvonne ein tolles Büffett vorbereitet. Als es weitergehen sollte, tauchten plötzlich viele eigenartige Frauengestalten auf. Sofort hatten sie den Namen Gruselgusten weg. Alle mussten lachen, bis ihnen die Tränen kamen. Die Mitglieder der Feuerwehr hatten sich anlässlich des 50. Damenjubiläums als Frauen verkleidet und begleiteten den Marsch

zu den Königen in ihrer Verkleidung. Es war ein Spaß ohne Ende. Nachdem wir dann wieder im Schützenhaus ankamen, wurde ordentlich gefeiert. Leckere Steaks und Würstchen warteten darauf, verspeist zu werden. Die Laatzener Schützen halfen uns und sorgten dafür, dass wir nicht auf dem Trockenen sitzen mussten. Es war ein rundum gelungenes Schützenfest und jeder war der Meinung, dass es in diesem Jahr noch schöner was als im letzten.

 

Schützenfest Hannover 2016

Endlich war es wieder soweit, der größte Schützenumzug der Welt sollte stattfinden und wir waren mittendrin. Treffpunkt war der Tramplatz vor dem neuen Rathaus in Hannover. Für diejenigen, die das erstemal teilnahmen, war es ein fantastisches Erlebnis! Soviele Menschen in tollen Uniformen und Kostümen. Die Stimmung war gewaltig! Jeder war gut gelaunt und freute sich auf den Ausmarsch. Aus vielen Teilen der Welt waren Menschen eingetroffen, um an diesem Ereignis teilzuhaben.

Anfangs war uns der Wettergott noch wohlgesonnen. Bei herrlichstem Sonnenschein begannen wir unseren Ausmarsch. Tausende von Zuschauern standen an den Straßen und jubelten uns zu. Als es dann anfing zu regnen, hatten wir noch die Hoffnung auf einen kleinen Schauer. Leider wurden unsere Hoffnungen nicht erfüllt. Petrus hatte sämtliche Tore geöffnet und gönnte uns eine Abkühlung vom Feinsten. Einige waren so schlau und hatten einen Schirm oder ein Cape mitgenommen, Andere wurden nass bis auf die Haut. Zum Glück war es nach dem Regen wieder so warm, dass die Sachen und die Haare recht schnell trockneten.

Nachdem wir auf dem Schützenplatz etwas gegessen und getrunken hatten, machten wir uns auf den Weg in unser Schützenhaus. Dort hatten fleißige Bienchen den Grill angeschmissen und leckere Salate vorbereitet. Auf Petrus konnten wir uns wieder verlassen und hatten herrliche Stunden im Garten unseres Schützenhauses. Es war ein rundum gelungener Tag. Nach einem leckeren Essen und einigen Bierchen verabschiedeten sich die meisten Schützen und pflegten zuhause ihre geplagten Füße.

Schützenfest 2005

Unser Volks- und Schützenfest 2005

Freitag, 12.08.2005

Das Volks- und Schützenfest 2005 startete auch dieses Jahr wieder – verbunden mit einem Appell des Sportleiters und Hauptmannes Wolfgang Hampel an alle Schützen für einen gelungenen Verlauf und bestes Wetter – mit einem Marsch zur St.-Petri-Kriche Rethen und dortiger Kranzniederlegung am Ehrenmal zu Gedenken der Gefallenen der beiden Weltkriege.

Die Ortsbürgermeisterin Helga Büschking sprach vor einem spärlichen Rethener Publikum Worte des Gedenkens und mahnte ein „Nicht-Vergessen” an, damit sich die Geschehnisse nicht wiederholen können. Im Anschluss an die Gedenkfeier setzte sich der Marsch zum Festplatz fort, wo der abendliche Tanz begann. Dieses Jahr eröffnete der Musikzug Klein Förste die musikalische Begleitung, im Anschluss folgte flotte Tanzmusik von der Night-Line-Band. Das Fest war gut besucht, die Besucherzahlen hätten aber durchaus größer sein können. Das Höhenfeuerwerk wurde um 22:00 Uhr abgebrannt.

Samstag, 13.08.2005

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Organisatorin Sandra Hoffmann

Der Samstag begann wie immer mit den zwei gegensätzlichen Generationen. Zum Einen die Kinderbelustigung für die Kinder bis 12 Jahre. Vielen Dank an Sandra Hoffmann und ihre Helfer, „Sandra – du hast es wie immer prima organisiert”. Zum Anderen das Kinderkönigs und Knabenschießen, dass direkt an der Schießbude auf dem Schützenplatz ausgetragen wird und von den Sportwarten betreut wird.

Zeitgleich findet im Festzelt das Kaffeetrinken für die ältere Generation statt, wieder sehr gut organisiert von Schützenschwester und Damenleiterin und diesjähriger Altersschützenkönigin Inge Taubert unter Hilfe einiger Schützenschwestern. Leider war die Besucherzahl geringer als in den letzten Jahren. Hier denken wir über eine Veränderung der Veranstaltung nach.

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Inge Taubert und Werner Borsum im Gespräch mit den Senioren

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Kinderbelustigung und Kinderschminken

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Biggy Meyer am Glücksrad

Die Königsproklamation am Abend wurde erstmals durch einen Böllerschuss – hervorgebracht von der Böllerkanone von unserem Jugendleiter Jürgen Paduch – eröffnet.

Nachdem die Grußworte der Ehrengäste gesprochen waren, nahm der Vizepräsident des Sportschützenverbandes Kreis Hildesheim-Marienburg Wilfred Lampe Ehrungen für 40 jährige, 25 jährige und 15 jährige Vereinsmitgliedschaft vor.

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Jürgen Paduch mit Böllerkanone

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Alle Ketten und Pokale

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Werner Borsum und Wolfgang Hampel bei der Eröffnung

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Verleihung der goldenen Nadel des DSB

Für 40 Jahre wurden geehrt und erhielten die goldene Nadel des DSB (Deutscher Schützenbund): Wolfgang Hampel, Dieter Hampel, Wolfgang Gutekunst und Jörg Rücker.

Für 25 Jahre wurden geehrt und erhielten die silberne Nadel des DSB: Ellen und Hartmut Lutterbach.

Für 15 Jahre wurde geehrt: Olaf Buschendorf, Birgit Mayer und Bärbel Pervelz. Sie erhielten die bronzene Nadel des NSSV.

Anschließend folgte die Pokal- und Kettenübergabe sowie die Proklamation der Könige.

 

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Die Majestäten 2005

Bürgerkönig 2005 Ingo Baum

Jugendkönig 2005 Pascal Thun

Schützenkönigin 2005 Ina Braun

Königin in der Altersklasse 2005 Ingeborg Taubert

Schützenkönig 2005 Michael Brunke

König in der Altersklasse Herbert Hanusa

 

Der Festball an diesem Abend wurde wieder durch die Band „Chellos” begleitet. Das Zelt war an diesem Abend gut besucht.

Sonntag, 14.08.2005

08140001Der Sonntag startete morgens um 10:30 Uhr mit dem Zeltgottesdienst mit Pastorin Merzyn. Da der Organist den Gottesdienst „verpasste”, fiel der Gesang aufgrund der teils unbekannten Lieder etwas spärlich aus. Pastorin Merzyn mahnte in ihrer Predigt, die „Ziele” nicht aus den Augen zu verlieren und regelmäßig auf ihre Richtigkeit zu überprüfen.

Im Anschluss um 12:00 Uhr begann das Festmahl, das wiederum durch einen Böllerschuss eröffnet wurde. Wer bis dahin noch nicht wach war, hatte nun kein Entkommen mehr.

Das Essen – klare Suppe mit Einlage, Schmorbraten und Eisdessert – war wieder von der Firma Beegen und super lecker zubereitet und freundlich serviert.

08140008Schon während des Essens ging mancher Blick hilfesuchend nach oben, und so mancher zwang sich den Teller leer zu essen, geholfen hat es kaum. Der Wettergott, der es bisher schon nicht gut mit uns meinte, hatte nur kurzzeitig ein Einsehen. Aber wir waren ja schon bescheiden geworden und so waren wir mit der 30 minütigen Regen- pause während unseres Ausmarsches zufrieden. Einige neue Ge- sichter waren in diesem Jahr dabei:

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Der Fanclub Rote Liebe 96

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Die Karnevalgesellschaft Döhren

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Ein Präsent vomSchützenverein Schierke

Der Schützenverein Schierke (diese neue Freundschaft ist entstanden durch unsere Jugendleitung – die Abordnung aus Schierke war schon seit Samstag Abend zu Besuch. Im Anschluss an das Mittagessen überreichten der Bürgermeister aus Schierke und der Vereinsvorsitzende Beyer ein handgemaltes Wandbild mit einer Schierker Landschaft zum Dank für die Einladung – das Bild wird bei uns einen besonderen Platz erhalten)

Nach dem Ausmarsch zeigten die einzelnen Spielmannszüge und Fanfarencorps ihr Können. Leider war das Zelt um 18:00 Uhr als die hübschen Damen der Döhrener Karnevallsgesellschaft auftraten schon sehr leer. Den wegen des Wetters geflüchteten ist etwas entgangen.

Am Abend machte Manfred Schulz Musik vom „Plattenteller” – heute vom PC. Damit endete dann auch schon der „offizielle” Teil des nunmehr schon im 2. Jahr verkürzten Volks- und Schützenfest.

Montag, 15.08.2005

Nach dem Matjesessen – lecker gekocht vom Köcheclub Rethen – im Schützenhaus starteten um 13:00 Uhr Schützen, Feuerwehrkameraden, Musikverein Laatzen und Gäste zum Scheibenaufhängen bei den Königen. Der Wettergott hatte endlich ein Einsehen. Die Könige konnten aufatmen – bedeutet doch das Scheibenaufhängen, dass für eine halbe Stunde ca. 80 Personen in den – falls überhaupt vorhandenen – Garten einfallen, essen und trinken, tanzen und Spaß haben. Bei Regenwetter haben wir hier schon dramatische Engpässe erlebt, aber es war immer wieder lustig.

Eindrücke vom Montag:

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So wird aufmarschiert – Achtung sie kommen!

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Ehrentanz der Alterskönigin mit Prinzgemahl Rudi

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Schützenbrüder unter sich: Horst Liewert und Eddie Dickinson

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Beim Alterskönig

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Beim Jugendkönig Pascal Thun

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Beim „Burgerking” (neu- deutsch: Bürgerkönig)

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Ehrentanz des Königs und seiner Prinzessin

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Wo kommen die vielen Burgerkings her?

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Helden in Strumpfhosen tauchten auf

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Die Königin

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Im Garten der Königin

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Ein schöner Ausklang …

Den Abschluss des Tages und somit auch des gesamten Schützenfestes bildete ab 18:00 Uhr der Ausklang rund ums Schützenhaus in der Koldinger Straße. Leider hat sich immer noch nicht richtig herumgesprochen, dass hierbei auch alle Bürgerinnen und Bürger aus Rethen herzlich willkommen sind.

Die – wieder von Böllerschüssen ein- und ausgeläutete – Happy Hour um
19:30 Uhr wurde jedoch gut angenommen und alles in allem war es ein
gelungener Abend.

Nach wie vor ist jedoch eine Veränderung in der Annahme der Tradition des
Volk- und Schützenfestes zu spüren. Sicherlich sind die vielen Neubürger in Rethen mit ein Grund dafür. Aber wir werden weiter daran arbeiten, die
Tradition aufrecht zu erhalten, vielleicht mit einigen Abwandlungen – mal sehen. Nächstes Jahr wird gemeinsam mit dem Volkschor gefeiert, das Schützenfest 2006 ist vom 08. bis 10. September. Wir freuen uns auf Sie.

Kerstin Wollenweber
Pressewartin der SG Rethen

Schützenfest 2004

 

Berücksichtigt werden mussten mehrere Aspekte (Ferien, Einschulung, steht das gewünschte Zelt zur Verfügung, zu spät im Jahr darf es auch nicht stattfinden, dann wird es Abends zu kalt. Hinzu kam, dass der Montag entfiel, da die Schausteller wegen mangelnder Besucherzahlen bereits Sonntag das Zelt schliessen wollten. Unser Katerfrühstück vor dem Scheibenaufhängen? Was sollte mit dem Feuerwerk werden, das immer Montag Abend abgebrannt wurde?

Lange wurde im Vorstand diskutiert und wir sind der Meinung, dass das, was unter dem Strich herausgekommen ist, Zuspruch gefunden hat.

Freitag haben wir, wie alljährlich, mit der Ortsbürgermeisterin

Squaredance

Die Small Town Line Dancers aus Pattensen

und Rethener Bürgern der Gefallenen beider Weltkriege gedacht. Anmerken möchte ich, dass Co-Hauptmann Andreas Elligsen, Hauptmann Wolfgang Hampel hervorragend vertreten hat. Anschliessend marschierten Vertreter des Ortsrates, Schützen und Feuerwehr in die von der Verwaltung neu errichtete Arena (sprich Festplatz) Hier spielte zunächst der Musikzug Klein Förste einige Musikstücke. Danach unterhielten die „Small Town Line Dancers” aus Pattensen mit amerikanischen Volkstänzen das Publikum. Die Darbietung kam gut an. Als dann Mannes Disco-Musik erklang, hielt es die Wenigsten auf ihren Plätzen. Die ganz Unermüdlichen haben bis 2:00 Uhr Uhr Morgens das Tanzbein geschwungen. Auch der „Alte Holz Michel”
war nicht klein zu kriegen. Um 22:00 Uhr „strömten” dann die Besucher aus dem Zelt, um sich das Feuerwerk anzusehen. Hier gab es im Vorhinein etliche Diskussionen mit der Stadt, sodass wir nur ein Bodenfeuerwerk abbrennen durften.

Zu bemerken sei, dass selbst im Jubiläums-Jahr das Zelt am Freitag abend nicht so voll war, wie in diesem Jahr.

Samstag, 2. Tag Schützenfest 2004

– begann mit dem Kinderschießen, der Kinderbelustigung und der Kaffeetafel. Während an Angleika-Rohdeder Schießbude unter Leitung von Peter Rattay und R.v. Hermanni der Kinder- und Knabenkönig ermittelt wurde, hatten Sandra Hoffmann und Silke Spiewak Rethener Kinder zur Kinderbelustigung eingeladen. Hier hatten sich auch über 10jährige eingefunden. Sie machten selbst beim Sackhüpfen mit, um an die begehrten Chips für den Autoscoter zu gelangen. Zur gleichen Zeit fand auf der anderen Seite des Zeltes die Kaffeetafel für die älteren Rethener Bürger statt. Die Organisatoren freuten sich über zahlreiche Besucher.

18:30 Uhr Antreten im Festzelt. Hier standen Ehrungen für Kinderköniginlangjährige Mitglieder, Verleihung des Orts- und Firmenpokals, sowie die Königsproklamation auf dem Programm. Eröffnet wurde das Schützenfest 2004 von unserer Schützenschwester und stellvertretenden Bürgermeisterin Angelika Rohde. Im Anschluss ehrte der 1. Vorsitzende Werner Borsum langjährige Vereinsmitglieder. Danach hatten Co-Sportleiter Andreas
Vorstand-BürgermeisterinElligsen und seine Beisitzer Peter Rattay und Michael Brunke alle Hände voll zu tun, um die diesjährigen Könige zu proklamieren und Ketten und Pokale an den Mann bzw. die Frau zu bringen.Könige

 

Ab 20:00 Uhr spielten die Cellos. Und damit füllte sich, wenn auch langsam, das Zelt. Aber um 2:00 Uhr war Zapfenstreich.

Sonntag, 3. Tag Schützenfest 2004

– Der Tag begann besinnlich mit dem Zeltgottesdienst. Kirchenvorstand Gerhard Langner und Gunnar Ahlborn, die die Rethener Pastorin vertreten haben, hatten sich große Mühe gemacht, um die Predigt interessant zu gestalten.

Ausmarsch4Ausmarsch1Danach wurde es lauter, denn die ersten Gäste trafen zum Festessen ein. Werner Borsum konnte Landtagspräsident Jürgen Gansäuer und viele andere Gäste begrüßen. Das Festessen servierte der Party-Service Beegen. Es hat allen hervorragend geschmeckt und vom Dessert hätte mancher gern einen Nachschlag gehabt.

 

Ausmarsch3Ab 15:00 Uhr marschierten wir dann mit unseren Gästen durch den Ort. Nach dem Ausmarsch präsentierten sich die Kapellen Ausmarsch2noch einmal im Festzelt, bevor ab 19:00 Uhr die
EhrenmalCellos zum Tanz aufspielten. Aber auch dieser Tag endete um 23:00 Uhr.

 

 

Montag, 4. Tag Schützenfest 2004

scheiben1Katerfrühstück und Scheibenaufhängen. Es war alles im Schützenhaus vorbereitet. Unsere Köche hatten schon am Samstag alles vorbereitet und ich muß sagen, es hat hervorragend geklappt.

scheiben2Matjes mit Pellkartoffeln war ein Genuß. Danach ging es zu den Königen. Bis wir wieder im Schützenhaus ankamen hat Wolfgang Hampel, der wieder das Zepter – sprich die Trillerpfeife übernommen hatte, etliche rote und gelbe Karten vergeben. scheiben3Selbst die Damen wurden für ihr Geschnattere – wie der Hauptmann sich ausdrückte – mit einer roten Karte bedacht.

scheiben4Der Abend klang bei Bratwurst und Lüttgen Lagen aus. Aber das, was wir uns erhofft
hatten, viele Rethener im und am Schützenhaus begrüßen zu können, traf leider nicht ein.
Es hatten sich wenige verirrt. Bleibt uns die Hoffnung aufs kommende Schützenfest im
nächsten Jahr.

 

Dienstag, 5. Tag Schützenfest 2004 (Bruchmeistergedenktag)

bruchmeister1Ich kann mir vorstellen, dass es den Herren immer schwerer wird, ein passendes Transportmittel zu finden. Und trotzdem ließen sie sich wieder etwas Besonderes einfallen. Sie kamen im Doppeldeckerbus an. Nachdem sie schon winkend durch Hannovers Innenstadt gefahren waren, mußten sie in Grasdorf Am Kamp das Winken kurzfristig einstellen und die Köpfe einziehen, da die Brücke nur vier Meter hoch ist und der Bus 3,95 Meter. Ihrer Aufgabe, der Portemonnaie-Wäsche in der Bruchriede (sprich bruchmeister2Beeke) mit anschließendem Frühstück kamen sie selbstverständlich gern nach und nahmen auch die nassen Füße in Kauf. bruchmeister3Die leeren Börsen trieben in Richtung Laatzen,
das verbliebene Geld blieb in Rethen.

bruchmeister4  Jetzt haben sie wieder 365 Tage Zeit, um sich wieder etwas Besonderes einfallen zu lassen.

Das Jubiläums-Schützenfest vom 5. bis 9. September 2003

Borsum-und-Uta_WagnerAuftakt zum diesjährigen Schützenfest war der Freitag mit der Kranzniederlegung und dem Großen Zapfenstreich am Ehrenmal. Viele Rethener Bürger hatten sich eingefunden, um an diesem feierlichen Akt teilzunehmen.

Der Samstag begann dann mit dem Kinderschießen und der Kinderbelustigung, die in diesem Jahr von den Schützenschwestern Sandra Hoffmann und Silke Spiewak organisiert wurde und bei Kindern und Muttis gut ankam. Die Teilnehmerzahlen sprachen für sich.

Die Kinderkönige wurden am Abend im Rahmen der Königsproklamation bekanntgegeben.

Kinderkönigin wurde Lorena Jürges, Knabenkönig Patrick Carliczek und Jugenkönig Tobias Wohlers.

Borsum-Wagner-LutterbachZunächst ehrte der 1. Vorsitzende Werner Borsum u. a. Erika Bantelmann, Olaf Dudda, Ursula von Hermanni, Jens Lutterbach, Walburga Nettemann, Ursula Patzak, Peter Rattay
und Manfred Schulz für langjährige Vereinszugehörigkeit.

Nachdem alle geehrt, Pokale und Ketten überreicht waren, gingen Schützen und Gäste zum gemütlichen Teil über. Die Csellos machten fetzige Musik, das Zelt war an diesem Abend brechend voll.

Der Sonntag begann besinnlich mit dem Zeltgottesdienst. Unser Pastor Seyffert ist sicher mit den Besucherzahlen zufrieden gewesen, hatten doch etliche Schützen und Rethener Bürger den Weg ins Festzelt zum Gottesdienst gefunden, um sich seelisch zu stärken.
Für die leibliche Stärkung sorgte dann Peter Beegen mit seinem Festessen, das wieder hervorragend zubereitet war. Man sah nur zufriedene Gesichter und hörte, dass es allen geschmeckt hatte.

Ab 14:00 Uhr begrüßten wir unsere Gäste. Unter anderem hatten sich Böllerschützen aus Uetze in farbenprächtigen Uniformen eingefunden. Auch unsere „100-jährigen Mitglieder” haben es sich nicht nehmen lassen am Umzug teilzunehmen. Besonders imposant war ein alter Löschzug der Gilde Brauerei.

Ab 15:00 Uhr bewegte sich dann, begleitet von begeisterten Zuschauern, ein recht farbenprächtiger Zug durch den Ort. Leider mussten zeitweilig die Regenschirme aufgespannt werden.

Im Zelt hatten dann bis 18:00 Uhr Kapellen und Fanfarenzüge das Zepter in der Hand, bevor Sportleiter Wolfgang Hampel die Siegerehrung der Stadtmeisterschaft 2003 vornahm.Gesamt-Stadtmeister in Luftgewehr und KK wurde im Jubiläumsjahr die Schützengesellschaft Rethen.

Und nach der Siegerehrung luden die Csellos wieder zum Tanz ein.

Montag war wieder der Tag der Schützen. Wir brachten unseren Königen die Scheiben ans Haus. Auf dem Weg dorthin ließen sich die Teilnehmer immer wieder Späße einfallen, die dann vom Sportleiter oder dem 1. Vorsitzenden mit gelben oder roten Karten geahndet wurden. Mit dem Brillantfeuerwerk am Montagabend war das Schützenfest anlässlich des 100 jährigen Bestehens der Schützengesellschaft beendet.

Und dann ist da noch der 5. Tag des Schützenfestes. Man hat ihn Bruchmeister-Gedenktag genannt. Und Einfälle haben sie immer noch, unsere Ehrenbruchmeister, obwohl man ja bei einem Gedenktag immer an „ältere Herrschaften” denkt.

Im letzten Jahr flogen sie per Hubschrauber ein, und in diesem Jahr kamen sie mit einem Konferenz-Bike (Fahrrad mit 5 Lenkern) an der Bruchriede an. Das anschließende Früstück findet immer noch (wie beim ersten Mal), in der Bruchriede statt. Denn wo wollte man sonst die Portmonees auswaschen. Obwohl da ja sicherlich nicht mehr viel auszuwaschen ist.

Danach gehen die Unermüdlichen abwechselnd in die Feuerwache oder ins Schützenhaus, um die Schützenfesttage ausklingen zu lassen.